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9.7.2009 von admin.
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9.7.2009 von admin.
Die deutschen Zeitungsverleger haben es nicht leicht: Krisenkommunikation ist in den letzten fünf Jahren zu einer Kernkompetenz geworden. Zur Jahresmitte fällt die Bilanz des Verlegerverbandes BDZV deprimierend aus: 2009 sei das schwierigste Jahr in der Geschichte. Umsatzrückgang fast in jedem Geschäftsbereich, besonders schlimm betroffen die von der Digitalisierung perforierten ehemaligen Domänen des klassischen Anzeigengeschäfts. Die Krise hat die ganze Branche erfaßt. Aber hat sie sie auch in argumentative Geiselhaft genommen? Was ist los mit der Kommunikation der Kommunikationsbranche? Die Theorie der Krisenkommunikation liebt die Medienbranche: Sie ist ein Paradebeispiel für kommunikatives Mißmanagement bei gleichzeitig hoher Selbstreferentialität - was wäre besser geeignet für eine Analyse? Die Zeitungsverleger kommunizieren im Juli 2009 folgendermaßen: Sie schocken mit Superlativen (”schwierigstes Jahr”). Sie formulieren Vorwürfe (an die Politik). Sie fordern Defensivaufrüstung (”Verbesserung der Rahmenbedingungen”, “Leistungsschutzrechte”). Sie halluzinieren eine pessimistisch gefärbte Zukunft (”Onlinewerbung ist nicht ausreichend, publizistische Qualität (…) zu finanzieren”). Schock, Vorwürfe, Abwehr, Pessimismus. Die Zeiten sind schwierig, aber schon aus dieser Kurzanalyse wird deutlich: Mit dieser Grundierung einer Haltung, einer Einstellung, einer Position zur größten Veränderung in der Geschichte der Medien ist in der digitalen Revolution nichts, gar nichts, zu gewinnen. Die Krisenkommunikation als Indikator einer Haltung: Die Analyse als Lackmus-Test für die Zukunftsfähigkeit von Denken. Es gilt auch in der Medienkrise, gerade in der Medienkrise, der Umkehrschluss: Die Kommunikation wirkt zurück auf die Haltung und damit auf die eigentlichen Kompetenzen des Geschäft. Mit dieser Form der Kommunikation ist keine Strahlkraft, keine Vision, keine Befeuerung, keine Weitung der Optik verbunden. Krisenkommunikation wirkt nicht nur nach außen, weg vom kommunikativen Zentrum. Sie wirkt auch nach innen, hinein in der Charakterkern medialer Publizistik. Wer die Krise verstehen und meistern will, muss kommunizieren können. Ein absurder Rat - für diese Branche.
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6.7.2009 von admin.
Krisenkommunikationsberatung hat viele Facetten. Sie richtet sich natürlich in erster Linie an all jene, die kommunizieren wollen/müssen. Hier bietet sie Rat, wie und mittels welcher Medien diese Kommunikation am sinnvollsten und wirkungsvollsten ist. Medien sind in dieser Sicht die Partner der Kommunizierwilligen. Doch was ist, wenn Medien selbst Krisenkommunikationsbedarf haben? Wenn Medien ihre Ziele nicht mehr erreichen: Die Zuschauer/Leser/Hörer/User? Auch dann muss Krisenkommunikation geplant werden. Die durch die Digitalisierung verursachte Strukturkrise der Medien ist dafür ein gutes Beispiel und die ARD das allerbeste: Ein Fernsehverbund, der sein Publikum verliert. Im Juni 2009 erreichte Das Erste nur noch 6,1 Prozent der 14-49jährigen Zuschauer - ein neuer Minusrekord und ein Offenbarungseid für die Kommunikationskraft und - Fähigkeit in Bezug auf junge Menschen. Die Sendergruppe ProSiebenSat1 schaltet aus eigenem Antrieb zur Bundestagswahl Spots, um junge Menschen zum Urnengang zu motivieren: geschicktes Marketing natürlich, aber auch bewiesene Kommunikationsfähigkeit und unmittelbare demokratische Verantwortung: Denn die Sender der Gruppe erreichen eben genau jene junge Zielgruppe, die den öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern verlorenging. Intern ruft bereits SWR-Intendant Boudgoust zur Verjüngungskur auf. “Zukunftssicherung” gab er als Stichwort in der Rundfunkratssitzung Anfang Juli 2009 aus. Doch können dies die gebührenfinanzierten Anstalten überhaupt? Vermutlich ja, kann mir Einschränkungen gesagt werden. Doch aus eigenen Kräften wird es der öffentlich-rechtliche Rundfunk nicht schaffen. Medienkrisen-Kommunikationsberatung tut not. Strategien für die Welt der “digital natives”. Verständnis für die neuen Kommunikationsmuster und -Strategien. Ein Denken in Kategorien von “Usern”, “Viewsern” “Prosumer”. Die ganze neue digitale Welt. Krisenkommunikationsberatung hat viele Facetten.
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1.7.2009 von admin.
Zielgruppe: PR- und Kommunikationsabteilungen von Unternehmen
Ihr Problem: Es gibt unangenehme Nachrichten. Von Ihrem in Ihrem oder über Ihr Unternehmen. Ihre Geschäftsführung erwartet von Ihnen mehr, als nur den Kommunikations-GAU zu verhindern: Sie erwartet moderne Krisenkommunikation, die alle Tools und Medien strategisch und orchestriert einsetzt.
Inhalte: Krisen erkennen. Interne Vernetzungsstrategien. Krisenprävention durch Information. Strukturanalyse externe Netzwerke. Multiplikatoren und Vertrauen. Krisensimulation. Kommunikationsstandards und mediengerechte Steuerungsstrategien. Digital-Cockpit: Die neuen Kommunikationskanäle verstehen und nutzen.
Dauer: 2 Tage
Form: Doppelmoderation, Übungen, Strukturanalysen, Szenario-Techniken.
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23.6.2009 von admin.
Fühlen Sie sich ein wenig wie ein Autofahrer in rasendem Tempo auf einer vierspurigen Stadtautobahn? Sie rasen geradeaus und ahnen: Das ist die falsche Richtung. Die Ereignisse überschlagen sich, Informationen, Kommentare, Anfragen, Proteste, Stellungnahmen: Alles schwirrt und es geht immer nur weiter, in eine Richtung, die sie selbst nicht mehr steuern. Sie wollen diese Highway to hell verlassen, aber: Keine Abfahrt möglich. Wie kommen Sie aus dieser Situation heraus? Kann alleine bessere Kommunikation den notwendigen Richtungsschwenk bringen?
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23.6.2009 von admin.
Sie brauchen Hilfe bei der Krisenkommunikation? Gerne. Machen wir wirklich gerne. Und Feuerwehr-Jobs müssen einfach manchmal sein. Es geht nicht anders. Es geht nicht anders? Wenn Sie die Feuerwehr brauchen, dann ist es meist schon zu spät: Die Krise steuert Sie, Ihr Unternehmen, Ihre Organisation. Sie selbst können kaum mehr steuern.
Als unsere wichtigste Aufgabe sehen wir es daher an, Ihnen Spielraum zum Steuern zu verschaffen. In dringenden Fällen - ja, aber viel sinnvoller noch im Vorfeld. Wir bereiten Sie auf den Fall der Fälle vor:
- Strukturen und Workflows für Krisenkommunikation
- Methoden und Tools für den Umgang mit den Medien
- Mediennetzwerkaufbau und - Pflege
- Schulungen für PR-/Kommunikations-Abteilungen sowie die Geschäftsführung
- Schulungen für KMU/Organisationen/Vereine
- Vorausplanende (Krisen-) Kommunikation
Wir bieten Workshops und aufeinander aufbauende Trainingsmodule. Wir analysieren Ihre Kommunikationsstrukturen und machen sie fit für ein Funktionieren unter Krisenbedingungen. Wir zeigen Ihnen die Spezifika der einzelnen medialen Gattungen und Kanäle und erarbeiten krisenpräventive wie krisenoperative Strategien.
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18.6.2009 von admin.
Wie kann ich in einer persönlichen oder unternehmerischen Krise bestmöglich kommunizieren? Die Frage stellt sich oft erst, wenn es zu spät ist: Wenn die Krise für alle sichtbar wird. Dass hier Nachholbedarf und eine strategische Lücke existiert, haben jüngst der Berater Oltmanns und Wirtschaftsjournalist Brunowsky in ihrem Buch “Manager in der Medienfalle” festgestellt. Sie sehen aber auch erste Anzeichen dafür, dass in den Unternehmen ein Umdenkprozess stattfindet. “Die Große Rezession sorgt dafür, dass strategische Kommunikation einen neuen Stellenwert bekommt.” Und weiter: “Die meisten Unternehmen verfügen heute über eine effektive, aber vor allem reaktive Pressearbeit. Strategische Kommunikation durch das Management ist eher die Ausnahme.” Die beiden Autoren plädieren für mehr “managerial awareness”. Krisenkommunikation ist Teamwork: PR und Kommunikatoren sind ein Krisenmanagementteam - das umso besser arbeitet, je besser alle vorbereitet sind.
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17.6.2009 von admin.
Bilden wir uns das nur ein? Oder nimmt die Zahl der Krisen zu? Die täglichen kleinen Krisen, die privaten Krisen, vor allem aber die Krisen von Organisationen und Institutionen? Der Eindruck täuscht nicht: Das Tempo von Globalisierung und Digitalisierung schlägt auf alle Ebenen durch. Krisen erscheinen deshalb oft unmittelbarer, drängender, bedeutender als früher, weil sich das Umfeld ihrer Kommunikation verändert hat. Keine Krise bleibt lange verborgen. Einmal ausgebrochen, ist ihr Management vor allem: Kommunikationsmanagement. Selbst Vereine und Freundeskreise, mehr aber noch Industrie um KMU bemerken die neue Eigendynamik: Ohne Krisenkommunikations-Management sind Krisen nicht mehr zu steuern. Eine ganz neue Herausforderung für die PR- und Kommunikationsabteilungen, aber auch für die Geschäftsführungen. Der Umgang mit den Medien wird zum erfolgkritischen Faktor der Krisensteuerung. Die Macher dieser Website bieten den notwendigen, aber selten zu findenden, kompetenten Support: aktuelle Krisenkommunikations-Begleitung, mehr aber noch (weil wichtiger!) Krisenkommunikations-Vorbereitung und - Schulung.
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16.6.2009 von admin.
Die Staatskrise im Iran nach den - vermutlich - manipulierten Präsidentschaftswahlen ist ein plakatives Beispiel für fehlgeleitete und letztlich scheiternde Krisenkommunikation. Das Regime versucht, mit aller Kraft, den Deckel auf dem Topf kochender Information und Desinformation zu halten. Die Mobilfunknetze in Teheran werden periodisch abgeschaltet, um den Austausch zwischen Regimegegnern zu erschweren. Die Durchleitefähigkeit der Internetverbindungen wird gedrosselt mit demselben Ziel. Die Regimekritiker weichen aus: In Zeiten digitaler Pluralität der Kommunikationskanäle auf neue, staatlich noch nicht so stark reglementierte Plattformen wie Twitter. Die Informationen bahnen sich ihren Weg - auch durch den Beton staatlicher Repression. In der digitalen Welt kann dies niemand verhindern. Verschweigen ist keine Strategie (mehr). Kommunikation ist nicht (mehr) zu verhindern. In keiner Krise.
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